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»Ist das nicht Thadera Cas´tivera?....Kümmer dich um deinen Dreck.«

- Thadera zu einem aufdringlichen Ex-Fan -


Ehemalige Profisportlerin die nach ihrem unfreiwilligen Karriereende nach einem neuen Lebensinhalt sucht.

LebenBearbeiten

Jugend und UniBearbeiten

Thadera kam als zweites Kind von Manaria Cas’tivera auf Nos Astra zur Welt. Ihr Vater Gortek Ravanor einen erfahrenen kroganischen Krieger lernte sie nie kennen da er nach Tuchanka zurückkehrte und dort in einer der zahlreichen Auseinandersetzungen zwischen den Clans doch noch seinen Bezwinger fand. Weswegen ihre Mutter etwas mit ihm angefangen hatte, blieb innerhalb der Familie ein Rätsel. Nach Aussage ihrer Mutter war er ein überraschender tiefsinniger und charmanter Zeitgenosse gewesen. Andere Leute die ihn kennengelernt hatten, berichteten gegenteiliges und bezeichneten es als eine Art Rückfall in die jungfräuliche Phase.

Schon früh zeigte sich die junge Thadera als lebensfrohe Asari, welche allerdings auch häufig durch Wutanfälle und leichte Konzentrationsschwächen unangenehm auffiel. Ihre Mutter schob das gerne auf die kroganischen Gene, welche bei der Verschmelzung aufgenommen worden waren und vielleicht lag sie da nicht unbedingt falsch. Auf jeden Fall sah sie es nicht positiv und beschloss das Thadera die überschüssige Energie im Sport nutzen konnte. Eine gute Idee, ging die junge Asari doch im Sport auf und auch ihre Schulnoten wurden besser, wenn auch nie herausragend. Dafür war sie in den verschiedensten Schulteams tätig, vor allem das Biotiball- Team hatte es ihr angetan. Schnell wurde sie dort Stammspielerin und gewann auch mit dem Team verschiedene Schulmeisterschaften. Ihre Mutter, die einsah, dass anders als bei ihrer Schwester Elaveria, welche Exobiologie studierte, Thaderas Fähigkeiten woanders lagen, schickte sie dann auch in Biotiball- Trainingscamps. Bald schon war eine der Talentsucherinnen von den Sportteams der Universitäten auf sie aufmerksam geworden und bot ihr die Möglichkeit eines Sportstipendiums an einer Elite-Uni auf Thessia an. So kam sie aufgrund ihrer guten sportlichen Leistungen an die gleiche Uni, welche auch ihre Schwester aufgrund schulischer Leistungen besucht hatte. Im College- Biotiball konnte sie ihre Fähigkeiten weiter ausbauen und erkämpfte sich trotz harter Konkurrenz einen Stammplatz im Team. Bald schon war die „Asari aus der Provinz“ eine Schlüsselspielerin und erkämpfte sich mit dem Team zweimal die Meisterschaft. Schon in ihrer Zeit auf der Uni machte sie des Öfteren mit Eskapaden und Saufgelagen von sich reden, überzeugte ihre Kritiker jedoch stets auf dem Feld. Schließlich beendete sie die Uni mit einem Abschluss in einem Fach dessen Namen sie häufiger auch mal vergaß. Für sie allerdings auch uninteressant, denn eines der Teams der Unterliga hatte beschlossen die ehrgeizige Sportlerin als Verstärkung in ihrem Team aufzunehmen. Die Tür zur Profi Karriere war weit offen.

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Die härteste Biotiball Liga der Galaxis

Der Weg zur Spitze Bearbeiten

Die erste Saison war für Thadera fast ein Fiasko geworden, sie musste sich erstmal an die härtere Gangart der Profiliga gewöhnen und die erfahrenen Stammspielerinnen achteten darauf nicht von der Neuen ausgebootet zu werden. Wenig Einsatzzeit und blamable Leistungen nagten schwer an dem Selbstbewusstsein der jungen Spielerin. Doch am Ende der Saison fiel eine der Stammspielerinnen verletzungsbedingt aus und Thadera bekam endlich mehr Spielpraxis und konnte sich weiterentwickeln. In der zweiten Saison kam sie häufiger zum Einsatz, wurde aber gegenüber der Stammspielerin benachteiligt. Ihre Leistungen fielen jedoch positiv auf und sie bekam ein Angebot von einem anderen Biotiball Team aus der Unterliga, den „Nos Astra Illuminates“. Mit der Aussicht auf einen Stammplatz und der Rückkehr in die Heimat fiel die Entscheidung nicht schwer. Tatsächlich bot das neue Team viele Möglichkeiten die selbst noch dortige Trainerin Zari Thomaya, baute dort gerade nach einer schlechten Saison eine komplett neue Mannschaft aus jungen erfolgshungrigen Spielerinnen auf. Schnell erkannte die Trainerin das Talent der Spielerin und wies Thadera eine Schlüsselposition in ihrer taktischen Aufstellung zu. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickelte sich das Team immer weiter und scheiterte in der neuen Saison nur knapp in den Play-Offs. Das Fundament war jedoch gelegt und mit der Hilfe von Zari als Trainerin wurde Thadera technisch immer versierter und ihre Biotik noch besser. Schnell wurde die Asari eine Art Mentorin für die junge Spielerin und sorgte auch dafür das diese sich auch privat etwas mäßigte, waren doch auch mit der Profikarriere ihr Hang zu Ausschweifungen größer geworden. Thadera bedankte sich auf ihre Weise und wurde in den darauffolgenden Saisons mehrmals Top-Scorerin und führte ihre Mannschaft schließlich letztendlich in den Play-Offs in die Oberliga. Die Oberliga war hart, härter als alles was sie bisher kennen gelernt hatte und führte das ganze Team an die Belastungsgrenzen. Nur durch Zaris taktischem Talent und einem eisernen Willen schaffte die Mannschaft den Klassenerhalt. In den folgenden Saisons gewöhnte sich das Team jedoch an das neue Umfeld und schließlich holte das Team endlich den ersehnten Meistertitel. Von da an waren die Illuminates eine feste Größe in der Oberliga und ein heißer Titelkandidat. Thadera wurde berühmt und verdiente als wichtigste Spielerin ein Vermögen, ein Umstand, der ihr nach und nach zu Kopf stieg. Auf dem Platz fiel sie auch gerne mal durch erhöhten Körpereinsatz auf. Selbst der freundliche Rat, der von ihr verehrten Trainerin Zari konnte sie nicht mehr erden. Immer häufiger machte sie mit Eskapaden von sich reden und war ein gefundenes Fressen für die Boulevardpresse. Nach 40 Saisons in der Oberliga verließ Zari Thomaya schließlich das Team um sich neuen Herausforderungen zu widmen, wie sie es offiziell verkündete. In einem abschließenden Gespräch offenbarte sie Thadera aber auch das sie sich nicht mehr den Pfad ansehen wollte den die Asari augenscheinlich einschlug. Der Abgang ihrer Mentorin machte der Spielerin schwer zu schaffen und für ein paar Jahre wurde sie etwas ruhiger, gründete auch mehrere Stiftungen zur Jugendförderung und andere Sachen, die sie interessierten. Ihr Erfolg blieb auch unter einer neuen Trainerin nicht aus und tatsächlich schaffte es Thadera im Jahr 2087 die Auszeichnung als Spielerin des Jahrhunderts in der Biotiball Liga zu erhalten. Eine Auszeichnung, die das kurzzeitig schlummernde Ego der Asari wieder aufpumpte und zu neuen Höhen führte. Der sportliche Gipfel schien endgültig erreicht.

»Ich freue mich sehr, die Auszeichnung zur Spielerin des Jahrhunderts entgegennehmen zu dürfen. Wir sehen uns dann nächstes Jahrhundert wieder hier.«

- Thadera bei der Preisverleihung zur Spielerin des Jahrhunderts -

Der tiefe Fall Bearbeiten

Im Jahr 2127 erschütterte dann ein Skandal die Sportwelt als eine Blutprobe von Thadera positiv getestet wurde. Der Sportausschuss entzog der Sportlerin vorübergehend die Spielerlaubnis weswegen diese von ihrem Team beurlaubt wurde. Ein Sportmagazin behauptete das Yahg- Steroide in ihrem Test gefunden worden waren, was Thadera natürlich vehement abstritt und die Zeitung verklagte. Ein Sportgericht unter Ausschluss der Öffentlichkeit entzog ihr schließlich endgültig die Spielerlaubnis und erkannte ihr den 26. Meistertitel in ihrer Karriere ab. Der tatsächliche Befund des Tests wurde dabei nie öffentlich gemacht, was Anlass für diverse Spekulationen bot. Desillusioniert und ohne Orientierung machte die Ex-Sportlerin weitere Negativ -Schlagzeilen, weswegen sie ihre Stiftungen schließlich auf ihre Mutter übergab um deren Ruf nicht auch noch zu schädigen. Die einzigen die sie unterstützten waren ihre Familie, ein paar ihrer Mitspielerinnen und ihre ehemalige Trainerin Zari Thomaya, welche ihr trotz allem in der schweren Zeit mit Rat zur Seite stand. Dennoch verstärkte das alles ihren Hang zum Alkohol und häufig saß sie nur antriebslos in ihrer Wohnung oder in Bars wo sie gerne über die Leistungen von Spielerinnen lästerte. Zwischendurch versuchte sie sich auch als Trainerin eine Jugendmannschaft, aber nach einiger Zeit wurde ihr dort ihr berüchtigtes Temperament zum Verhängnis. Nach einem gewalttätigen Zwischenfall mit der gegnerischen Trainerin bekam sie im Stadion von Illium Stadionverbot. Seitdem lebte Thadera immer häufiger nur in den Tag, ohne genaues Ziel für ihr Leben. Die Ankunft der Menschen in der Galaxis sah sie nur sofern als Gewinn, dass diese neue Sportarten mitbrachten und Möglichkeiten sich zu betrinken. Den Angriff auf die Citadel bekam sie erst am nächsten Tag komplett verkatert im Extranet mit.

Schließlich erreichte sie jedoch eine Nachricht, welche sie zur Abwechslung aus ihrer Lethargie riss. Eine ehemalige Teamkollegin, Laravera Summina informierte sie darüber, dass die Leiche ihrer Mentorin mit zahlreichen Stichwunden auf der Citadel gefunden worden war. Erschüttert beschloss sie Laravera zu besuchen und mehr darüber zu erfahren.

Die Jagd nach dem Kryptogramm Killer Bearbeiten

Bei ihrem Gespräch mit Laravera erfuhr die Asari, dass der Mord an Zari kein Einzelfall war. Schockiert musste die Sportlerin hören das ihre ehemalige Mentorin nur eine weitere Zahl in der Mordserie des sogenannten "Kryptogrammkillers" gewesen war, einem Mörder der auf der Citadel sein Unwesen trieb. Aufgrund der Tatsache das dieser immer noch frei herumlief und der Mord an Zari bisher ungesühnt blieb, beschloss die Asari ihn ausfindig zu machen und die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Der einzige Verdächtige zu diesem Zeitpunkt, war der Turianer Beyo Vhan welcher zusammen mit der C-Sec Agentin Hanna Ilias zur stationsweiten Fahndung ausgeschrieben war. Jedoch war er aus diesem Grund auch nur schwer zu finden, doch der Zufall spielte der Ex-Sportlerin in die Hände. Bei einem Handgemenge in einer Bar konnte sich die Asari an die Fersen von Saenia Sorax und Nathaniel Hudson hängen, welche sich letztendlich breitschlagen ließen Thadera mitzunehmen. In Handschellen erreichte sie schließlich das Schiff von Syren Vox, dass momentane Versteck von Vhan und seinen Mitstreitern. Nachdem der vermeintliche Mörder die Asari überzeugen konnte, dass er nicht den Mord begangen hatte, beschloß Thadera sich ihm bei der Jagd nach dem wahren Mörder anzuschließen. Trotz allgemeinen Misstrauen gegenüber dem Neuankömmling gestattete man ihr dies und so führte Thaderas Weg zusammen mit Beyo Vhan, Hanna Ilias, dem Informationsbroker Vincent van Zan und Saenia Sorax zum vermeintlichen Aufenthaltsort des Killers: die Devil´s Tips.

Der Ausflug in das Versteck des Killers enthüllte letztendlich die wahre Identität des Killers, Beyos Sekretärin Mhenyra welche jahrelang mit falscher Identität für ihn gearbeitet hatte. Die sich als Braelyn offenbarte Turianerin schaffte es die Gruppe zu überwältigen und das Finale ihres Plans einzuläuten. Dieses endete mit der Selbstverstümmelung des roten Turianers, einem Bombenanschlag und ausbrechenden Chaos. Zusammen mit dem zur Hilfe geeilten Syren Vox musste sich die Gruppe nun den Weg freikämpfen, hinweg durch ein Viertel voller entfesselter Gewalt und Zerstörung durch die örtlichen Gangs.

Die Gruppe kämpfte sich durch, auch weil der Aufstand durch C-Sec unter Leitung des Spectre Seeva T'Saari erfolgreich niedergeschlagen wurde. So konnten alle lebend die Krisenzone verlassen, auch wenn Thadera eine Schnittnarbe als Andenken an ihre erste Begegnung mit dem Killer behielt.

Nachdem alle Verletzungen verheilt waren, beschloss die Sportlerin dem wieder genesenen Beyo Vhan zu besuchen, wobei sie den zerrütteten Turianer im letzten Moment am Suizid hindern konnte. Dennoch blieb die Frage offen ob Thaderas Suche mit dem Verschwinden von Braelyn und der vollständigen Übernahme der Ermittlungen durch Seeva nicht ein jähes Ende gefunden hatten.

PsycheBearbeiten

OrientierungslosBearbeiten

Thadera handelt oft impulsiv und aus dem Bauch heraus, eine große Denkerin war sie nie. Immer auf der Suche nach Möglichkeiten um sich die Zeit zu vertreiben, lässt sie sich gerne ablenken. Außerdem hat sie ein sehr hitziges Temperament und kann schnell handgreiflich werden. Grundsätzlich ist sie jedoch eine sehr freundliche, wenn auch manchmal etwas schroffe Person, die sehr hilfsbereit ist. Sie ist zudem sehr verbissen und ehrgeizig, falls der seltene Fall eintritt und sie etwas gefunden hat was ihr wichtig erscheint.

CharaktereigenschaftenBearbeiten

StärkenBearbeiten

  • hervorragend in Telekinese (werfen, ziehen und levitieren)
  • starke biotische Barrieren
  • kann auch ohne Biotik gut werfen, laufen und springen
  • gute Nahkämpferin (allerdings keine spezielle Ausbildung)
  • an sich gutgelaunt und hilfsbereit
  • sehr selbstbewusst
  • hat ziemlich viele Kontakte aus den verschiedensten Schichten
  • durch ihre Sportlerkarriere immer reich
  • ehrgeizig und hartnäckig, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat

AmbivalentBearbeiten

  • Sportwetten
  • prominent

Schwächen Bearbeiten

  • jähzornig
  • nicht besonders gebildet
  • reagiert oft instinktiv ohne Folgen zu überdenken
  • (funktionierende) Alkoholikerin
  • große Klappe
  • hat erst einmal in ihrem Leben eine Schusswaffe in der Hand gehabt (mit folgenden Schießunfall)
  • recht verschwenderisch
  • lässt sich gerne mal ablenken

BesonderheitenBearbeiten

  • ungeachtet ihrer Asari- Physiognomie, verteil sie gerne mal Kopfstöße
  • trinkt gerne Bier von der Erde
  • sieht sich gerne Sport an und redet (lautstark) darüber
  • klatscht gerne mal als Zeichen der Anerkennung Leute ab, was mitunter zu Irritationen führt
  • kann Reporter überhaupt nicht leiden
  • hundert Jahre Stadionverbot im Biotiball- Stadion von Nos Astra
  • hat zwei Stiftungen gegründet (werden inzwischen von ihrer Mutter verwaltet)

Optische DetailsBearbeiten

TätowierungenBearbeiten

  • schwache Gesichtstätowierungen (s. Infobox)

Sonstiges

  • nach durchzechten Nächten, bisweilen leichte Augenringe

Narben Bearbeiten

  • längliche Schnittnarbe an der linken Wade

AusrüstungBearbeiten

Gegenstände

Waffen:

  • keine

Rüstung:

  • keine
Zivilkleidung:
  • variabel, recht häufig Jeans und Tank-Top, mit schwarzem Zipper oder Hoodie

Technische Ausstattung:

  • Omni-Tool

Sonstige Gegenstände:

  • viele Fotos aus der Sportlerzeit, Trophäen und Auszeichnungen, eine Vitrine mit 26 Kästchen in denen 25 Meisterschaftsringe liegen.
Immobilien:
  • Zwei Appartements, eines auf der Citadel das andere auf Illium
Vehikel:
  • verschiedene Skycars (in einer Garage auf Illium, da sie vorübergehend ihre Zulassung abgeben musste), Yacht im Hafen von Nos Astra

Berufliche VerhältnisseBearbeiten

  • Ehemalige Tätigkeit(en): Profi- Biotiball Spielerin in der Asari- Oberliga
  • Grund der Berufslosigkeit: Dopingvorwürfe


Familienverhältnisse (lebende Verwandte)
Bearbeiten

Manaria ( Mutter, Matriarchin und Beraterin in der Verwaltung von Illium)

Elaveria (Schwester, Doktorin der Exobiologie)

TriviaBearbeiten

  • Thadera Cas´tivera wurde von numberten als 4. Spielercharakter erstellt.
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